"Atah Allah" = Geschenk Gottes

 (Name der Beduinen für das Dromedar)

 

 

 

Lebensmotto: 

Die neidischen Menschen sind doppelt schlimm daran:
Sie ärgern sich nicht nur über das eigene Unglück,
sondern auch über das Glück der andern.


 

Wie ich zu den Kamelen kam:

Ich heiße Bianka Decke und hatte den ersten Kontakt mit Kamelen auf dem Kamelhof in Rotfelden. Es fing alles an, das ich durch einen Bekannten der schon auf dem Kamelhof arbeitete, mit einbezogen wurde. Damals wurde der neue Kamelstall aufgebaut und er war der Meinung "Du kannst eh nur fegen". Dies änderte sich aber schnell, da man sah, dass ich auch streichen konnte, Nägel ins Holz einschlagen, Isolatoren eindrehen usw.

Meine Zuneigung zu den Kamelen habe ich auf Besuche im alten Stall unten im Dorf entwickelt. Ihre Größe, und ruhige Art haben mich verzaubert. Ich ging öfters mit den Tieren spazieren und lernte den Umgang, sowie die Pflege der seltenen Tiere kennen. Es machte mir sehr viel Spaß tagsüber zu arbeiten und abends bei den Tieren zu sein. Es war für mich eine Art Entspannung, bei den Tieren zu sein und sie zu beobachten oder mit ihnen zu kuscheln.

Im März 2001 wurde mein Dromedar "Amaroso" geboren. Damals war es noch nicht ganz gewiss ob er überlebt, da ihn seine Mutter abgestoßen hatte. Weil er so schwach war und auf seinen eigenen Beinen nicht stehen konnte.

Ich besuchte ihn jeden Tag nach meiner Arbeit, gab ihm seine Flasche und lief mit ihm auf der Koppel herum, damit er seine Muskeln aufbaut. Man merkte wie er sich, von Tag zu Tag entwickelte.

Da er nicht das einzige Flaschenkind war, sondern Drussila das später mein Patenkamel wurde und mit ihm zusammen aufwuchs, habe ich beide zusammen gepflegt und bin täglich spazieren gegangen. Neben den beiden Kamelen hatte ich noch ein Patenkamel namens, Janine. Sie war ein Jahr älter und war zusammen mit den Kamelen von meiner Freundin, im Stall Nr. 5. Sie lehrte mich vieles über Kamele und ihren Umgang.

Als ich 2003 meine Ausbildung als Kinderpflegerin begann, suchte ich mir in meiner Nähe einen Stall, wo ich Amaroso unterbringen konnte. Es war nicht einfach, da kaum jemand sich über Kamele auskannte und keins in seinem Stall halten mochte.

Schließlich fand ich einen alten Schweinestall, der mein Bruder und mein Vater als Kamelstall umbauten.

Dann kam das Alpaka "Leon" noch dazu.

 

 

 

 

Drussila

 

 

 



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